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Wir unterstützen
menschenwürdiges globales Zusammenleben
gemäß dem Grundgesetz von 1949 und
dem Konzept der Menschenrechte
der Vereinten Nationen


Psychologisches Institut
für Menschenrechte,
Gesundheit und
Entwicklung
IMGE gGmbH


Gemeinnützige Arbeit
auf der Basis
naturwissenschaftlich-
psychologischer
Grundlagenforschung

Hier finden Sie Informationen zum Institut und seiner Arbeit

Die besten Jahre liegen noch vor uns,
auch angesichts bislang verheerender Entwicklungen

Um weltweit zu menschenwürdigem Zusammenleben beizutragen, wurden 1945 die Organisationen der Vereinten Nationen gegründet. Denn überall sollen alle Menschen ihr Leben frei gestalten und genießen können, in dauerhaftem Frieden, Gerechtigkeit, sozialer Sicherheit, Gesundheit und Wohlstand. Eine dazu hilfreiche Gestaltung staatlicher Organisation (Verfassung) wurde 1949 in Deutschland beschlossen: Entsprechend der UN-Zielausrichtung kann und soll das Grundgesetz als fundamental law weltweit allen Menschen ein gutes Mit- und Nebeneinander ermöglichen.

Als Generalsekretär der Vereinten Nationen hatte Ban Ki-Moon 2007 betont: „Die Charta der Vereinten Nationen bringt solche Zuversicht und solche Hoffnung zum Ausdruck, dass man sie mit Fug und Recht als eine Magna Charta bezeichnen kann, die in einer von Krieg und unsäglichen Gräueltaten verheerten Welt ein neues Bündnis der Nationen herstellen sollte, das von den Grundsätzen der Gerechtigkeit, des Friedens, der Gleichheit und der Menschenrechte geleitet ist.“ Stärkere Vereinte Nationen für eine bessere Welt: Meine Prioritäten als Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Diese Aktionen führten noch nicht zu den erhofften Erfolgen. Denn unter den Politiker*innen der UN-Mitgliedsstaaten findet man zu wenige, die aufgrund ihrer Persönlichkeit und Ausbildung befähigt sind, die UN-Zielausrichtung hilfreich zu unterstützen. Dazu ist es nützlich, sich an allumfassenden Lebensweisheiten zu orientieren sowie an den Grundanforderungen, die Max Weber 1919 in seinem Vortrag über Politik als Beruf zur professionellen Haltung von Politiker*innen formulierte. Dazu gehören „Leidenschaft im Sinne von Sachlichkeit, Verantwortlichkeit im Interesse des Sachanliegens und „Augenmaß“ als notwendige persönliche Distanz zu Dingen und Menschen.“ Vernünftiges politisches Vorgehen beruht auf bewusster Abwägung der Handlungsauswirkungen, auf Verantwortungsethik. Diese Ethik entspricht dem, was seitens der Vereinten Nationen zukunftsträchtig als Orientierung an Nachhaltigkeit (3) bezeichnet und gefordert wird.

Politiker*innen, die gemäß dem britischen und dem skandinavischen Verständnis von freiheitlich-demokratischer Politik handeln, das zum Beispiel Sir Winston Leonard Spencer-Churchill (1874-1965) vertreten hatte, und die zugleich auch über angemessene politische Professionalität (im Sinne von Max Weber) verfügen, gibt es allzu selten. In Folge dessen versagt(e) unsere übliche Form von Demokratie (4).

Zunehmend offensichtlich zeigt(e) sich deren Versagen während der Globalisierung seit dem „Fall der Mauer“ (1989/90), als sich weltweit grenzüberschreitende Möglichkeiten zu wirtschaftlichem und informationstechnologischem Handeln eröffneten. Weil derartige Möglichkeiten allzu häufig hemmungs- und rücksichtslos genutzt bzw. missbraucht werden, ergaben sich verheerende Entwicklungen. Innerhalb weniger Jahre können diese zur Vernichtung des Lebens auf der Erde führen.

Gegenwärtig und zukünftig sind überall multilaterale, globale Herausforderungen zu bewältigen. Solchen Anforderungen kann man anhand der bislang üblichen nationalstaatlichen parlamentarischen und administrativen Handlungsstrategien nicht in befriedender Weise gerecht werden. Erforderlich sind dazu zusätzliche sowie veränderte Mittel und Wege.

Deshalb initiierten die Vereinten Nationen, um geeigneteres Vorgehen zu ermöglichen, seit den 1950er Jahren weltweit wissenschaftliche Forschungsprojekte über ihre Unterorganisationen UNESCO (5) und WHO (6). Hier ging es darum, optimale Vorgehensweisen zur Unterstützung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit aller Menschen sowie zum Ordnen des Informations-, Kommunikations-, Bildungs- und Rechtswesens zu erarbeiten. Daran beteiligten sich insbesondere Lehrer*innen, Ärzt*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Soziolog*innen, Anthropolog*innen, Ethnolog*innen und Angehörige religiöser Gemeinschaften. Es gelang noch nicht, deren Arbeitsergebnisse in der Öffentlichkeit hinreichend bekannt zu machen. Denn die Massenmedien und deren Journalist*innen und Marketingexpert*innen widme(te)n sich zu wenig der extrem wichtigen Bildungsverpflichtung, die erarbeiteten Erkenntnisse allen Bürger*innen und Politiker*innen möglichst interessant und leicht verständlich zu vermitteln.

Um die vielfältigen, offensichtlich lebensbedrohlichen, Unzulänglichkeiten erfolgversprechend zu überwinden – um dabei einerseits die Organisationen der Vereinten Nationen, andererseits auch die Regierungen aller Staaten sachkundig zu unterstützen – wurde als Brain Tank 2012 das Psychologische Institut für Menschenrechte, Gesundheit und Entwicklung (IMGE) (7) als gemeinnützige GmbH gegründet.

Vier Aussagen prägen die Arbeit dieses Instituts:

  • Jedes Menschen Aufgabe ist, (1.) bestmöglich das eigene Leben zu gestalten und zu kultivieren sowie (2.) zugleich zum guten Leben aller anderen Lebewesen auf der Erde bestmöglich beizutragen.
  • Für das Wohl aller Menschen lässt sich sorgen, indem deren vernünftige Selbststeuerung gefördert wird. Wer anstatt im Frieden in der Überlegenheit anderen gegenüber und im Sieg Heil sucht, hat Wesentliches noch nicht gelernt.
  • Mit Sachverstand intelligent und kreativ mit bewährten Methoden an den Wurzeln anzusetzen, ermöglicht maximale Wertschöpfung auf der Grundlage minimaler materieller Mittel.
  • Eine Empfehlung von Albert Einstein: „Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher.“

Was zur menschlichen Lebensgestaltung und -absicherung hilfreich sein kann, wurde bereits in der Hebräischen Bibel dargestellt. Das Buch Mose (Levitikus 19, 11-18) enthält Hinweise und Regeln (Gebote), die angesichts der damaligen Gegebenheiten zu vernünftiger Lebensführung beitragen sollten. Diese Gebote enthielten bereits Wesentliches von dem, was mit anderen Worten seit 1948 über die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen verbreitet wurde. Während der seitdem vergangenen Zeit ließen sich Konzepte zu einer Menschenrechts(aus)bildung und zu einer Menschenrechtsordnung (9) erstellen, die sich heute weltweit als konsensfähig erweisen können, auch für Wirtschaftsunternehmen (10).

Die Menschenrechtsordnung ist als weltweit einheitliche Maßnahme zum Schutz des Lebens auf der Erde (11) von regionalen und staatlichen sowie unternehmerisch-wirtschaftlichen Gegebenheiten unabhängig. Sie ersetzt alle bislang gültigen Rechtsordnungen und Vertragsabschlüsse. Das ermöglicht enorme Vereinfachungen. Zukünftig kommt man ohne neue Gesetze und auch ohne Gesetzgeber*innen aus. Erforderlich sind nur noch konkrete Erklärungen und Anregungen zum Verstehen und zum zweckmäßigen Beachten und Einhalten dieser Ordnung.

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IMGE Psychologisches Institut für Menschenrechte, Gesundheit und Entwicklung gGmbH (IMGE)

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Informationen zu den Arbeitsgrundlagen, zu den Projekten und zu den bisherigen Veröffentlichungen von IMGE erhalten Sie über die Internetseiten www.IMGE.info sowie www.grundgesetz-verwirklichen.de

Die Texte enthalten Arbeiten aus diesem Institut sowie aus anderen Quellen.

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Anmerkungen