1. Die Weltformel für menschenwürdiges Leben lautet:

Die Menschen- und Grundrechte formulieren eine naturgemäße Ordnung für menschenwürdiges Zusammenleben: Sie beruhen auf den naturgegebenen Eigenarten des Menschen als biologisches Lebewesen. Juristisch sind die Menschen- und Grundrechte bereits weltweit rechtsverbindlich.

Diese Rechtsordnung wurde bislang unzureichend bekannt gemacht. Ihre Bedeutung und ihr Nutzen wurden infolge dessen von allzu vielen Menschen noch zu wenig verstanden. Deshalb sind darauf ausgerichtete Bildungsangebote weltweit erforderlich. Diese können und sollen alle Menschen befähigen, überall zu optimaler Lebensqualität beizutragen: zu friedlichen (diplomatischen) Formen der Konfliktbewältigung, zu gerechtem (fairem) Umgang miteinander, zu Gewissenhaftigkeit, Besinnung, Verantwortungsbewusstsein, innerer Gelassenheit, Wohlstand – „to the pursuit of happiness,“ wie es bereits in der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 formuliert worden war.

Alle geistig und seelisch gesunden Menschen streben von sich aus stets nach Glückseligkeit (Zufriedenheit, Harmonie). Doch weil sich Menschen im Bemühen darum immer wieder ge- und verirrt haben (so zum Beispiel der Grieche Odysseus in der „Odyssee“) gaben weise Lehrer (etwa Moses mit den „Zehn Geboten“, Sokrates, Lao Tse, Konfuzius, Buddha, Jesus von Nazareth) den Menschen seit Jahrtausenden nützliche Hinweise (Orientierungshilfen). Aus diesen Hinweisen sind auch die Formulierungen der Menschen- und Grundrechte hervorgegangen. Diese besagen in ihrem Kern das Gleiche wie weltweit die Straßenverkehrsordnungen: Man möge bewusst mit Vorsicht und Rücksicht (Weitsicht, Überblick, Mitgefühl, Achtsamkeit) vorgehen, um Schädigungen bestmöglich zu vermeiden.

Mangelhafte Beachtung dieser Hinweise führte weltweit zu Ungerechtigkeiten sowie zu geistigen, seelischen und körperlichen Schädigungen von Menschen (Verbrechen gegen die Menschlichkeit) – in Kriegen und in Formen von Machtmissbrauch (Vergewaltigung, Nötigung, Erpressung, wirtschaftliche Ausbeutung, Betrug usw.).

Menschen, die schwerwiegende derartige Schädigungen erlitten haben, sind oft außerstande, menschenwürdig zu handeln. Deshalb ist es notwendig, diese Schädigungen bestmöglich mit therapeutischen Mitteln zu beheben. Vielfach sind dazu psychodiagnostische und psychotherapeutische Maßnahmen hilfreich.

Diese Gedanken sind sinngemäß in den UN-Kinderrechtskonventionen enthalten, die seit 1990 von den Regierungen in über 190 Staaten zu geltendem Recht erklärt worden sind.


Im Blick auf die globalen Gegebenheiten geht es um praktische Mittel und Wege, wie sich die Zukunft der Menschheit zum nachhaltigen Wohl aller gestalten lässt.


2. Erklärungen zu den Grundlagen der Weltformel für menschenwürdiges Leben

2.1 Wegweisende Vorträge
Um die Weltformel für menschenwürdiges Leben verständlich, also gedanklich nachvollziehbar, werden zu lassen, wurden im Zeitraum vom Oktober 2014 bis Februar 2015 die Grundlagen dieser Weltformel in neun Vorträgen skizziert.

Videofilme dieser Vorträge befinden sich auf YouTube. Diese können gesehen und gehört werden über Klicks auf die neben den Themen liegenden Buttons:

Die Themen im Einzelnen

1. Einführung: Was gehört zu menschenwürdigem Leben - was erschwert es?
2. Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit
3. Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit
4. Die Würde des Menschen ist unantastbar: Das Recht auf menschliche Wertschätzung und Toleranz
5. Das Recht auf Religions-, Weltanschauungs-, Gewissens-, Meinungs-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit begünstigt die konstruktive Bewältigung aller Herausforderungen
6. Die Beachtung der Eltern- und Kinderrechte gewährleistet die Sicherstellung der Zukunft der Menschheit
7. Das Gerechtigkeitsgebot dient dem Allgemeinwohl: Es schützt und fördert geschädigte, geschwächte und benachteiligte Menschen. Es unterstützt die menschliche Würde und Leistungsfähigkeit.
8. Die Grundrechte als Fundament der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung und des Handelns staatlicher Instanzen.
9. Konkrete Schritte hin zu einer menschenwürdigen globalen Gesellschaftsordnung: Ein Programm zur Bewältigung aktueller Konflikte.


2.2 Textgrundlagen der Vorträge

Die Vorträge beruhen einerseits auf wissenschaftlichen und künstlerischen (schriftstellerischen) Veröffentlichungen. In den Vorträgen wird auf einzelne besonders bedeutsame Autoren und Veröffentlichungen hingewiesen.

Außerdem liegen den Vorträgen klärende Texte zugrunde, die vom Verfasser im Hinblick auf die Weltformel für menschenwürdiges Leben formuliert wurden. Auf diese Texte wird in den Vorträgen nicht ausdrücklich verwiesen, um die Vorträge nicht mit Literaturverweisen zu überladen. Hierbei handelt es sich um fachübergreifende (interdisziplinäre) wissenschaftliche Abhandlungen. Diese wurden bewusst möglichst allgemeinverständlich abgefasst. In ihnen wird auf weitere Veröffentlichungen hingewiesen.

Diese Texte beziehen sich auf
1. politisches Handeln (Politik-Management)
2. das Rechtswesen,
3. weltanschauliche und religiöse Positionen und Orientierungen sowie
4. auf das Erziehungs-, Bildungs-, Gesundheits-, Wirtschafts- und Finanzierungssystem.

Diese Texte wurden auf den Internet-Seiten www.imge.info sowie www.grundgesetz-verwirklichen.de veröffentlicht. Sie stehen dort allen Interessierten kostenlos zur Verfügung.

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